cisterciensia

Name: OCist

Sunday, December 20, 2009

Waldsassen, Kirchweihe


Die VI mensis Decembris a.D. MMIX Anselmus van der Linde OCist, Abbas Praeses Congregationis Augiensis, in ecclesia ad Assumptionem BMV abbatiae BMV Waldsassi in Waldsassen altare reliquiis S. Wolfgangi ep., S. Benedicti abb., S. Bernardi abb., S. Diodori mart., S. Iustini mart. necnon S. Gaudentii mart. inclusis sollemniter consecravit.

Postquam ecclesia biennio restaurata est, Abbatissa M. Laetitia Fech OCist monialesque nunc “cor monasterii” receperunt.

Am 6. Dezember, dem zweiten Adventssonntag, haben der neue Altarstein, der Ambo, das Weihwasserbecken und der Tabernakel der Klosterkirche der Zis­terzienserinnen-Abtei „Unserer lieben Frau von Waldsassen" die Weihe durch Abtpräses Anselm van der Linde OCist erhalten.

Zahlreiche Priester nahmen als Konzelebranten an dem Pontifikalamt teil, unter ihnen auch H.H. Generalvikar Michael Fuchs als Vertreter von Bischof Gerhard Ludwig Müller sowie Dekan Georg Flierl, der Waldsassener Stadtpfarrer Thomas Vogl, Pater Gabriel Lobendanz OCist. und Pater Rudolf Stenglein OSB aus St. Ottilien.

Das Pontifikalamt begann nach dem Einzug mit der Segnung des Wassers und des Weihwasserbeckens.

In den Altarstein, der aus Flossenbürger Granit gefertigt ist, setzte H.H. Abtpräses Anselm van der Linde OCist die Reliquien des heiligen Benedikt, des heiligen Bernhard und des heiligen Wolfgang ein, die ihm von Frau Äbtissin M.Laetitia Fech OCist überreicht wurden.

Es schlossen sich die Besprengung des Altars, dessen Salbung sowie das Ver­brennen von Weihrauch an. „Gott mö­ge durch seine Kraft und seinen Geist diesen Altar heiligen. Er sei uns ein sichtbares Zeichen für das Geheimnis Christi und seiner Kirche", sprach Abtpräses Anselm und dann wurde das „Veni Creator Spiritus“ gesungen.

In den Mittelpunkt seiner Predigt hatte Abtpräses Anselm die Bedeutung der Wüste gestellt. „Wer Wüste wirklich erfährt, erfährt im selben Augenblick, was Sehnsucht ist", stellte er fest. Dabei sei die Wüste nicht pri­mär ein Ort, sondern ein Zustand - „ein Zustand äußerster Sehnsucht nach Heil im Erfahren seiner Abwesenheit.“ Er erinnerte daran, dass in der Bibel das Wort Gottes oftmals in der Wüste an die Menschen ergehe. Die Wüste verwandle sich zu einem Ort neuer Hoffnung und neuen Heils, erläuterte Abtpräses Anselm. Er appellierte daran, dass auch im persönlichen Lebensall­tag die Wüste entdeckt werden müsse, aus der Sehnsucht entstehe. Gerade der Advent sei auch die Zeit, in der es die Öde und Leere des täglichen Lebens zu entdecken gelte. Es bedürfe aber des Mutes, diesen Weg zu gehen, da es kei­ne Garantie gebe, wann und ob in der „Wüste" das Heil vernommen werden mag.

Die Zisterzienserinnen von Waldsassen waren im Juni 2007 aus der alten Klosterkirche ausgezogen - jetzt erhielten sie das „Herzstück" des Klosters wieder zurück - als sanierte Klosterkirche. Diese gehörte zum vierten und letzten Bauabschnitt der Generalsanierung der Abtei Waldsassen. Sie wird voraussichtlich 2010, nach 15 Jahren Bauzeit, mit der Erneuerung der Außen­fassade beendet sein.

Die Klosterkirche Maria Himmel­fahrt ist in den Jahren 1923/24 geplant und errichtet worden. Sie ist, von au­ßen nicht sichtbar, in den westlichen Innenhof des Klosters gestellt wor­den. Die Pläne sahen eine im neubaro­cken Stil außen und innen zurückhal­tend geschmückte Kirche vor, deren wesentliches Element, der vom Ge­meinderaum abgetrennte Chor für die Schwestern, auf der weit in den Raum vorgezogenen westlichen Empore war. Um diese Empore noch zu vergrößern, wurde die neue Klosterkirche unter Aufgabe der mittleren Kreuzgangjoche im Westflügel bis an die innere Wand zum ehemaligen Mönchsrefektorium und zur barocken Klosterbibliothek herangeschoben. Der westliche Kreuz­gang war damit dauerhaft unterbro­chen. Die jetzt beendeten Renovierungsarbeiten haben zu einer behutsamen Neuordnung im westlichen Klosterflügel geführt. Zentraler Gedanke war dabei, den Chor für die Schwestern von der Empore ins Zentrum der Kirche zu verlegen und damit eine Form zu finden, welche den Raum für die gemeinsamen Chorgebete sichtbar mit dem Raum für die Gemein­de bei Gottesdiensten verbindet. So war es möglich, den Kreuzgang als umlau­fenden Gang um alle vier Klosterflü­gel wieder erlebbar und auch liturgisch nutzbar werden zu lassen.

Dadurch wurde der Altarraum völlig neu gestaltet: Im neuen Chorgestühl im Altarraum tref­fen sich die Schwestern nun regelmäßig zum Chor­gebet. Im Zentrum steht ein runder Altar aus heimischem Flossenbürger Granitstein. Unverändert erhalten geblieben ist das große Altarbild der Aufnahme Mariens in den Himmel. Der neue Tabernakel hat die Form einer golden strahlenden Hostie und bildet nun mit dem Altar nicht nur symbolisch, sondern auch architektonisch den Mittelpunkt der gesamten Klosteranlage. Die gelungene Sanierung verdanken die Zisterzienserinnen dem einheimischen Architekturbüro Brückner & Brückner, dem Künstler Herrn Fritz Brenner aus Augsburg und vielen erfahrenen Beratern der Baustelle wofür sie Gott, allen Beteiligten von Herzen dankbar sind und in ihre Gebete einschließen.

Tuesday, December 15, 2009

Sr. Denise Kahambu Muhayirwa OCSO +

THE LIFE OF OUR SISTER DENISE KAHAMBU

December 9, 2009

MASS AT THE CATHEDRAL OF BUKAVU

Your Excellency Monsignor Francis Xavier Maroy, Archbishop of Bukavu,

Dear priests and religious consecrated to the Lord,

Dear parents and family of Sr. Denise,

Dear brothers and sisters who have come to support us and to accompany our Sister,

On behalf of the entire community of the monastery of Our Lady of Clarté-Dieu, I express my profound gratitude for the sympathy you have shown on this mysterious day of the Pasch of our sister.

The death of Sr. Denise KAHAMBU falls in the same category as that of Fr. Daniel whom we just buried, and of all the other victims of human wickedness in our region, known or unknown.

Our Sister was called Denise KAHAMBU MUHAYIRWA.

She was born 12 December, 1964, in Kiluvu, in the diocese of Butembo-Beni.

She entered the monastery on 15 December 1991.

She made her temporary profession on 8 December, 1994, and solemn profession on 23 December, 1999.

She died on 7 December, 2009.

She excercised successively the following jobs in our community:

The service of assistance in the guest house, gardiner, portress responsible for the reception of the destitute), sub-mistress, responsibility for the farm, chantress, and the job of welcoming people as portress. It was in this last service that she died. It was also she who woke us up in the morning.

She exercised her responsibilities with energy and courage, and we saw in her a great gift of discretion. Recently she was quite busy cooking quantities of food for the poor, living each day as if she knew it was her last.

It is a ripe fruit that she harvested.

The month of December was very dear to Sr. Denise and she said that she would die in December.

She died around 8 PM, after celebrating with the community the First Vespers of the Immaculate Conception, and after singing the Salve Regina at the evening service, Compline.

It was after this chanting of the Salve that she headed to her work of clearing the tables where she had served our guests who had arrived from Goma to participate in the Clothing of their daughters, two postulants who were to begin their novitiate on 8 December.

It was around 7:30 PM, on leaving Compline, that we became aware of the presence of undesirable guests in the courtyard. Those who shot her did not speak to her, they did not ask any questions nor demand money. They pursued her as she ran, crying out, trying to escape them, and they fired a shot that went through her thigh. She fell to the ground. They also fired at the visitors, but did not hit them. The noise alerted the whole community: each one fled as she could, and we all found ourselves in the dormitory. The assailants immediately came to the doors of the dormitory, but we did not open them, and we had no way to get out to help our sister who continued to bleed. After a few minutes she died.

The death of Sr. Denise first of all allowed our visitors to save their lives.

Second, it was thanks to her cries and to the noise of the shots that the rest of the community reached safety. Otherwise, more would have died. So it is with sorrow but also with this awareness that we celebrate this event. In this, we thank our sister who gave her life for all the community, and I invite the Trappist sisters to rise and chant the Te Deum. It would be good for the choir to accompany us as well. And afterward I will continue.

Finally, this death is in solidarity with many other persons, known and unknown, innocent victims of the massacres in our midst.

We thank again each and every one for the eloquent witness of your concern and your love for our sister and our community.

Let us pray to the Lord that the blood that has been shed may enrich the Church and help it to bear good fruit.

May Our Lady of Peace and Our Lady of la Clarté-Dieu, Virgin most pure, guard us with her protection.

Bukavu, 9 December 2009

Sr Jeanne Lubingo, superior

Wednesday, December 09, 2009

Mariafrieden OCSO - neue Oberin

Sr. Magdalena Aust OCSO wurde am 29. Oktober 2009 vom Vaterabt Armand Veilleux (Scourmont, Belgien) zur neuen Oberin ernannt.

Laienzisterzienser

www.weggemeinschaft-st-benedikt.de
www.cistercianfamily.org

Jahresthema 2010
Schule der Liebe - Christsein unter der Regel des heiligen Benedikt und dem zisterziensischen Charisma


30. Januar 2010
Thema Berufung
Ort. Zisterzienserkloster Langwaden
Leitung: pater Prior Bruno Robeck OCist

Tuesday, December 08, 2009

Dissertation P. Bruno Hannöver, Stiepel.

Promotionsarbeit jetzt als Band 50 in der Reihe "Paderborner Theologische Studien" beim Schöningh-Verlag in Paderborn erschienen:

Bruno Norbert Hannöver: Die Säkularisation der Zisterzienserinnenklöster in Westfalen 1803 bis 1810

Zum Inhalt: Im Hochmittelalter wurden in Westfalen 24 Zisterzienser-Nonnenklöster gegründet. Von diesen existierten am Anfang des 19. Jahrhunderts noch 10 als Zisterzienserinnenklöster. In den Jahren von 1803 bis 1810 traf diese in Folge des Reichsdeputationshauptschlusses von 1803 nacheinander das Schicksal der Säkularisation.
Das Buch gibt einen Einblick in die Situation der Zisterzienserinnenklöster am Vorabend der Säkularisation, es beschreibt den Prozess und den Verlauf der Aufhebung der klösterlichen Gemeinschaften und die Reaktionen der verschiedenen Ordensgemeinschaften. Zudem versucht es, den Fragen nachzugehen, was aus den einzelnen Ordensleuten und aus den Klosteranlagen wurde und ob wie oft vermutet wird die Aufhebung dieser klösterlichen Gemeinschaften nicht das offizielle Ende eines schon im Sterben begriffenen Systems waren.

373 Seiten, kart., EUR 39.90 ISBN: 978-3-506-76773-8

Monday, November 23, 2009

Populeti Professio sollemnis

Populeti
Professio sollemnis

22 novembris anni Domini 2009

Die dominica, solemnitate Domini Nostri Iesu Christi Universorum Regis recurrente, in monasterio Populeti (Catalaunia), frater Ioseph Antonius Peramos Díaz emisit professionem sollemnem secundum Regulam Sancti Patris nostri Benedicti, coram abbate Ioseph Alegre et Vilas omnique conventu Populeti circum mensam Domini pie collecto, stantibus familiaribus necnon sodalibus professi, simul cum fidelibus et hospitibus coenobii. Post sanctam synaxin gaudium celebrationis perrexit, primum in nobili aede quae cognominatur «Cubar», ubi refrigerium conventus libenter obtulit, postea in refectorio, monacis familiaribusque in agapem fraternitatis recumbentibus. Abbas et conventus Populeti laetantes laudant Deum novum professum in caritatis dilectione suscipientes.

Thursday, November 19, 2009

Weihnachtgeschichte

Meine Weihnachtsgeschichte.
Eine Hörbuch-CD
http://www.klassikakzente.de/paterkarlwallner/

Sunday, November 15, 2009

Doktorandenkolloquium „Cistercienserforschung“

Call for Papers für das Doktorandenkolloquium „Cistercienserforschung“
5.-6. März 2010 im Stift Heiligenkreuz bei Wien

Das im Jahre 2007 an der Phil.-Theol. Hochschule Benedikt XVI.
Heiligenkreuz gegründete "Europainstitut für cisterciensische Geschichte, Spiritualität,
Kunst und Liturgie" (EUCist) hat sich die Aufgabe gestellt, aktuelle Cistercienserforschung
zu bündeln und durch eigene Forschungsbeiträge zu bereichern. Die für den 5. und 6.
März 2010 im Stift Heiligenkreuz geplante Jahrestagung des EUCist bietet dem
wissenschaftlichen Nachwuchs auf dem Gebiet der Cistercienserforschung ein
Präsentationsforum. Auf dem gemeinsam von P. Dr. Alkuin Schachenmayr O.Cist. (Leiter
des EUCist) und Prof. Dr. Jörg Oberste (Forum Mittelalter, Universität Regensburg)
veranstalteten Kolloquium sollen laufende Dissertationen zur cisterciensischen
Geschichte, Spiritualität, Kunst und Liturgie vorgestellt, erste Ergebnisse diskutiert sowie
offene Fragen und methodische Probleme erörtert werden. Eine offene, interdisziplinäre
und internationale Arbeitsatmosphäre im Sinne eines Werkstattgesprächs wird dabei
angestrebt. Doktorandinnen und Doktoranden werden eingeladen, sich mit einem kurzen
Exposé ihrer Arbeit und einem CV um eine Teilnahme zu bewerben. Bewerbungen
werden bis zum 15.01.2010 per email an P. Dr. Alkuin Schachenmayr O.Cist
(nota@gmx.at) oder Prof. Dr. Jörg Oberste (Joerg.Oberste@web.de) erbeten.

Established 2007 at the Pontifical Athenaeum Benedict XVI in Heiligenkreuz Abbey, the
"European Institute for Cistercian History, Spirituality, Art and Liturgy" (EUCist) seeks to
consolidate and stimulate scholarship concerning the Order of Cîteaux. The annual
conference, to be held in 2010 on March 5th and 6th in Heiligenkreuz, is devoted to
emerging scholars. Doctoral Students are encouraged to submit proposals about
Cistercian dissertations and research projects. In a collegial and international workshop
atmosphere, Father Alcuin Schachenmayr O.Cist. (EUCist Chairman) und Prof. Jörg
Oberste (University of Regensburg) will help to discuss methodological questions and
interdisciplinary models of research. Project descriptions, accompanied by a CV, should
be sent by 15.01.2010 (via e-mail) to Father Alcuin Schachenmayr O.Cist (nota@gmx.at)
or Prof. Jörg Oberste (Joerg.Oberste@web.de).

Blog: http://cistercium.blogspot.com/

Boulaur: Profession solennelle

Abbaye de Boulaur

Soeur Ombeline de Mas Latrie

profession solennelle le 1er novembre 2009, solennité de la Toussaint.