Donnerstag, 27. November 2014

italienische Zisterzienserzeitschrift

Die italienische Zeitschrift "Vita nostra", die früher nur von der Föderation der ital. Zisterzienserinnenklöster herausgegeben wurde, erscheint nun in Zusammenarbeit mit den Trappisten Italiens in neuer Form: http://www.vitanostra-nuovaciteaux.it/
Sowohl die Papierausgabe, als auch der Internetauftritt sind sehr ansprechend und informativ, besonders hervorzuheben der Newsletter, der regelmäßig als e-Mail erscheint.
Alles natürlich in italienischer Sprache.

Mittwoch, 26. November 2014

Requiem für Abt Maurus Esteva im Generalatshaus

Am 25. November 2014 hat der Generalabt mit der Gemeinschaft des Generalatshauses ein Requiem für den verstorbenen Abt Maurus Esteva gefeiert. Abt Maurus lebte 15 Jahre im Generalatshaus und wir verdanken ihm die Restaurierung des Hauses. Fünf Mitbrüder haben in Poblet am Begräbnis teilgenommen. 

Freitag, 14. November 2014

Altgeneralabt Maurus Esteva Alsina gestorben.


Heute, am 14. November 2014,
dem Gedenktag aller Verstorbenen,
die unter der Regel des heiligen Benedikt gelebt haben,
ist in den frühen Nachmittagsstunden
in der Abtei Poblet

Altgeneralabt Maurus (Daniel) Esteva i Alsina

unerwartet verstorben.
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RUHE IN FRIEDEN
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Geboren 10.07.33
Einkleidung 07.09.58
Profess 08.09.59
Priesterweihe 18.03.67
Wahl zum Abt von Poblet 17.11.70
Benediktion 13.11.72
Resignation als Abt von Poblet 20.04.98
Wahl zum Generalabt 04.09.95
Resignation als Generalabt 31.08.2010
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Begräbnis in Poblet am Montag, 17. November um 11, 00 Uhr
Anmeldung bitte an prior@poblet.cat

Montag, 10. November 2014

Aufhebung zweier Zisterzienserkongregationen


Durch Dekret des Heiligen Stuhles wurden zwei Zisterzienserkongregationen aufgehoben, weil sie nicht mehr die Bedingungen aufweisen, die zur Bildung einer Kongregation erforderlich sind.
Es handelt sich dabei um die Kongregation „Maria, Mittlerin aller Gnaden“ in Belgien und Holland (Dekret vom 24. April 2014) und um die Kongregation von Nonnenklöstern „Unbeflecktes Herz der seligen Jungfrau Maria“ in Deutschland und Dänemark (Dekret vom 6. November 2014). 

Die Klöster Bornem, Mariënkroon und Colen der Kongregation „Maria, Mittlerin aller Gnaden“ und die Klöster St. Marienstern und St. Marienthal der Kongregation „Unbeflecktes Herz der seligen Jungfrau Maria“ wurden direkt dem Orden inkorporiert, mit dem Generalabt als Pater Immediatus.

Samstag, 1. November 2014

Nothgottes: Neugründung aus Vietnam in Deutschland

Aus dem Wiesbadener Kurier vom 19.9.2014Von Barbara Reichwein
RÜDESHEIM - An der dunkelbraunen Haustür ist ein weißes Blatt Papier in einer Plastikhülle befestigt, darauf steht „Chau son“, darunter „Nothgottes“ – nur zwei Worte, aber sie umfassen zwei ganz unterschiedliche Welten und erzählen von einem Neuanfang. Chau son ist der Name der Zisterzienserabtei in der Provinz Lâm Dong im Süden Vietnams, aus der vor einem Jahr sechs Priester und Laienmönche gekommen sind, um hier im Rheingau eine neue Niederlassung zu gründen.
Arbeit und Gebet
In diesen Tagen sind ihnen weitere sechs Mönche gefolgt. Der neue Konvent soll den altehrwürdigen Wallfahrtsort Nothgottes, dessen Ursprünge auf das 14. Jahrhundert zurückgehen, wieder zu einem geistlichen Ort machen. „Unsere Türen sind offen“, sagt der Prior, Pater Joseph Thanh Hai Tran (47), der freundlich und mit asiatischer Höflichkeit, die Hände aneinandergelegt, die Besucher empfängt.
Im schmalen Flur geht es gleich rechts zur Küche mit den blauen holländischen Wandfliesen, in der gerade Brokkoli und Kartoffeln in großen Töpfen zubereitet werden, oft aber auch vietnamesisch gekocht wird. Landsleute, sagt der Prior, bringen dafür Reisnudeln, Fischsoße, frischen Koriander und andere typische Gewürze vorbei.
Um 4.30 Uhr beginnen die zwölf Mönche ihren durch Gebet und Gottesdienst in der Kapelle strukturierten Tag. Auch hier ist ein bisschen Vietnam mit eingezogen, erkennbar an den Buchrücken der Gebetbücher aus der Mutterabtei, die neben dem Gotteslob stehen. Zum Beten und Mitfeiern des Gottesdienstes, sonntags zum Beispiel um 8.10 Uhr, könne von außen jeder dazu kommen, betont der Prior. Kirche und Kapelle seien immer offen und teilweise werde auch schon in Deutsch gebetet.
Wie zum Beweis ist im Kreuzgang ein deutsches Kirchenlied zu hören: Der Gesang kommt aus der Bibliothek, die zum Klassenzimmer geworden ist. Vom 28-jährigen Bruder David bis zum 60-jährigen Altabt Ephrem, dem Ältesten der Gemeinschaft, drücken hier die Mönche noch einmal die Schulbank, um die größte Hürde ihres neuen Lebens anzugehen. „Uns gefällt es hier, aber die deutsche Sprache ist sehr schwer“, fasst Pater Joseph sie in Worte.
Der zweiwöchige Intensivkurs kann nur ein kleines Samenkorn sein, weiß Ralf Gotsche. Der Lehrer für „Deutsch als Fremdsprache“ ist auf Vermittlung von Bruder Paulus Terwitte aus Berlin gekommen und selbst mit Feuereifer bei der Sache. Der Unterricht beginnt und endet mit einem Gebet, dazwischen geht es ganz konkret um den Alltag, Wortschatz und Aussprache. Auf großen Unterrichtsblättern an der Wand ist „Herzlich willkommen“ zu lesen und „Wie geht’s?“, darunter jeweils die Lautschrift. Damit die Mönche sprachlich offen auf andere Menschen zugehen können, hat die „Klasse“ auch Ausflüge unternommen, ins Thomas-Morus-Altenheim, zu den Franziskanern in Marienthal und den Ursulinen in Geisenheim.
Leben auch im Garten
Draußen, im großen Garten, ist das neue Leben mit Händen greifbar. Die Mönche haben Bäume gepflanzt, Äpfel, Birnen, Kirschen. Die Früchte sollen den Speiseplan erweitern, die Stämme Schatten spenden. Himbeeren, Johannisbeeren und Erdbeeren sind bereits geerntet. In einem Beet wächst vietnamesisches Gemüse: Cai Cúc, die Speisechrysantheme. An den Kürbissen haben sich Mäuse gütlich getan, dafür ist an den beiden Bienenstöcken lebhafter Betrieb. Im letzten Jahr konnten schon 70 Kilo Honig geschleudert werden.

Allein bleiben wollen die Mönche in der Idylle nicht. Im Mai haben hier vietnamesische Katholiken einen großen Gottesdienst unter freiem Himmel gefeiert, Wallfahrer waren zu Gast, vietnamesische Jugendliche kommen zu Exerzitien. Nothgottes soll ein einladender Ort sein, wünscht sich der Prior, auch für die Gläubigen in der Umgebung. Der Geist des Hauses ist im Schaukasten am Eingang beschrieben: „Diese Wälder, diese Mauern und diese Erde, die Menschen, die hier leben, laden dich ein, das Beste deines eigenen Inneren zu erwandern.“

Donnerstag, 30. Oktober 2014

My Ca

Am 1. November 2014, während der Messe zum 80-Jahr-Jubiläum des Klosters wird P. Bao Tinh Tran Van Bao, der erste Abt des Klosters "Unsere Liebe Frau vom Heiligsten Herzen Jesu — My Ca", die Abtbenediktion erhalten. Zelebrant ist der Erzbischof von Nha Trang, Mons. Joseph Vo Duc Minh.

Montag, 6. Oktober 2014

Heiligenkreuz / Vietnam

Heiligenkreuz, 5. Oktober 2014: Priester und Diakonenweihe durch den Diözesanbischof von Eisenstadt Ägidius Zsifkovics:

Priester: P. Ägidius Metzeler (Heiligenkreuz);
Diakone: P. Severin Wurdack (Heiligenkreuz); P. Gregor Nguyen (An Phuoc), P. Justinus Nguyen (Phuoc Ly) und P. Paulus Bui (Phuoc Ly).