Sonntag, 10. Dezember 2006

+ P. Ubald Kansy

Gott hat uns aus Liebe im Voraus dazu bestimmt, seine Söhne zu werden.

Durch Christus sind wir als Erben vorherbestimmt und eingesetzt

zum Lob seiner Herrlichkeit.

aus der 2. Tageslesung am 08. Dezember (vgl. Eph 1,5-12)

Am 08. Dezember 2006, dem Hochfest der Unbefleckt Empfangenen Gottesmutter Maria ver­starb in den frühen Morgen­­stunden unser Mitbruder

Pater Prior Ubald (Peter) Kansy, OCist.

Zisterzienser des Klosters Osek-Rosenthal

Pater Ubald wurde am 08. Oktober 1940 in Kreuzburg in Oberschlesien geboren.

Nach seiner schulischen Ausbildung studierte er Theologie in Erfurt und trat in das Prie­ster­seminar auf der Huysburg ein. Am 01. Juli 1964 wurde er in Rostock zum Priester geweiht.

Nach drei Kaplansjahren in Parchim in Mecklenburg bat er 1966 um die Aufnahme in die Ge­mein­schaft der Zisterzienser von Osek, welche damals in St. Marienstern wohnte. Er war nach dem Krieg der erste Kandidat für Osek.

Am 03. September 1966 wurde Peter Kansy eingekleidet, im darauf folgenden Jahr legte er am 04. September die Gelübde ab.

1970 wurde er zum Administrator der Wallfahrtskirche Rosenthal bestellt und übernahm dort seither die Seelsorge. 1975 zog er mit seinen Mitbrüdern endgültig in die Administratur des Wallfahrtsortes Rosenthal. Diese wurde nun als Kloster für den Konvent von Osek eingeweiht. Seit 1976 diente er dort seinen Mitbrüdern als Prior und versah jahrelang das Amt des Pater Immediatus der beiden Klöster Marienthal und Marienstern.

Voller Kraft und Freude feierte er mit den Behinderten des Maria-Martha-Heimes regel­mäßig Gottes­dien­ste und war ihnen auch sonst sehr verbunden.

Nachdem das Kloster Porta Coeli bei Brünn wiedererrichtet wurde, sorgte er sich dort als Propst für den Wiederaufbau der Gebäude und um die kleine Gemeinschaft der Schwestern. Sein besonderes En­ga­ge­ment galt den Bauordeneinsätzen in Porta Coeli, die er mit großer Begeisterung über Jahre leitete.

Im Juni 2006 wurde Pater Ubald schwer krank.

Selbst schon sehr geschwächt gab er seinem letzten Mitbruder, Pater Alberich Maria Müller (OCist.), am 24. Oktober das Grab­geleit.

Am 08. Dezember, dem Hochfest der unbefleckten Jungfrau und Gottesmutter Maria, der er in Rosenthal über 30 Jahre gedient hat, folgte er dem Ruf des Herrn in die Ewige Heimat.

Das Requiem feiern wir am 14. Dezember in der Wallfahrtskirche Rosenthal um 13.00 Uhr. An­schließend begleiten wir den Sarg betend nach Ralbitz, wo die Beisetzung auf dem dortigen Friedhof ist.

Wir bitten um Ihr Gebet für unseren Mitbruder.

Abt und Konvent von Osek

Äbtissin und Konvent von St. Marienstern

Die Geschwister und Verwandten

des Verstorbenen