Samstag, 2. Juni 2007

Zwettl: Zisterziensertag

Am 29. Mai 2007 fand in Stift Zwettl der Tag der Österreichischen
Zisterzienserkongregation statt. Zu Gast im Stift waren 98 Ordensangehörige
aus den Klöstern Rein, Heiligenkreuz, Lilienfeld, Wilhering, Schlierbach und
Hohenfurth in Böhmen. Zisterzienserinnen kamen aus den Konventen Marienkron,
Marienfeld und Thyrnau in Bayern. Auch der Abt der Trappisten von Engelszell
war angereist.

Generalabt Dom Mauro Esteva zelebrierte den feierlichen Gottesdienst in der
Stiftskirche, der von der Schola aus dem Kloster Heiligenkreuz musikalisch
gestaltet wurde. Die Predigt von Abtpräses Gregor Henckel-Donnersmarck stand
ganz im Zeichen der Berufung. "Wir haben den Messias gefunden" und "kommt
und seht" stehen am Beginn einer Berufung zum Ordensleben, die immer ein
Geheimnis bleibt, führte Abt Gregor aus. Berufung sei zwingend notwendig,
damit religiöse Gemeinschaften Licht ausstrahlten, zitierte er Papst
Johannes Paul II.

Anschließend an den Gottesdienst referierte Generalabt Mauro im Festsaal des
Stiftes über den Orden der Zisterzienser heute und gab einen Bericht über
die Generalkapitel, über das Ausbildungsprogramm der Klosterjugend und über
momentane Entwicklungen, im Zuge derer die Zisterzienser von Hohenfurth in
die Österreichische Kongregation aufgenommen worden waren.

Der Nachmittag wurde bewusst zur individuellen Gestaltung freigegeben. Die
einen genossen die neuen Klostergärten, andere nahmenJetzt speichern an einer Stifts- oder
Bibliotheksführung teil. Die gemeinsame Vesper in der Stiftskirche schloss
den Gemeinschaftstag ab.